Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft e.V.
BDE-Newsticker
- Müll bald 15 Prozent teurer? (03. Juli 2009)
Aachener Nachrichten Online - Bauabfälle richtig entsorgen (03. Juli 2009)
Gießener Zeitung - Sechs Männer wegen Müllskandal angeklagt (03. Juli 2009)
Märkische Oderzeitung
BDE-Pressemitteilungen
Gemeinsames Konzept zur zukünftigen Organisation der Entsorgung von Haushaltsabfällen
26.06.2009 - Der deutsche Gesetzgeber ist gehalten, spätestens bis zum 12.12.2010 die Vorgaben der neuen europäischen Abfallrahmenrichtlinie umzusetzen. Im Bundesumweltministerium hat man bereits damit begonnen, den Entwurf eines Nachfolgegesetzes zum Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz zu entwickeln. Von herausragender Bedeutung ist, wie die künftige Organisation der Entsorgung von Haushaltsabfällen gesetzlich geregelt wird. Von kommunaler Seite liegt die Forderung auf dem Tisch, es bei der grundlegenden Überlassungspflicht gegenüber den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern zu belassen und darüber hinaus die gewerblichen Sammlungen von Abfällen zur Verwertung, z. B. Altpapier, erheblich einzuschränken. Die führenden Verbände der privaten Entsorgungswirtschaft, der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft, der bvse Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung und die BDSV Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen, haben sich jetzt darauf geeinigt, eine Arbeitsgruppe zu bilden und gemeinschaftlich ein Gegenkonzept zu entwickeln.
Politik muss klare Rahmenbedingungen für Ressourcensicherung schaffen
18.06.2009 - BDE positioniert sich zu Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zur Altpapiersammlung
Grundsätzlich begrüßt der BDE, dass das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) mit seiner Entscheidung vom 18.06.2009 ein Stück Klarheit zur wohl facettenreichsten Fallgestaltung der Abfall- und Wertstoffsammlung in deutschen Städten und Gemeinden geschaffen hat. Die Entscheidung zeigt exemplarisch, dass unsere Gesellschaft für das sowohl von der Bundesregierung als auch von der EU-Kommission verfolgte strategische Ziel der Ressourcensicherung zeitnah grundlegende politische und gesetzgeberische Maßnahmen ergreifen muss. Darauf haben auch die Richter des BVerwG in Leipzig ausdrücklich hingewiesen.
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BDE-Positionen
Peter Kurth: Abfallrahmenrichtlinie und Umsetzung in deutsches Recht
04.06.2009 - Nach dreijährigen intensiven Diskussionen in Rat und Parlament wurde eine Einigung über die Revision der Abfallrahmenrichtlinie erzielt. Diese Einigung ist ein Kompromiss, der hinter den ursprünglich hochgesteckten Zielen zurückbleibt. Der Kommissionsvorschlag hatte angestrebt, das europäische Recht zu vereinfachen und zu modernisieren, eine Verringerung der negativen ökologischen Gesamtfolgen zu erreichen, die Ressourceneffizienz der europäischen Wirtschaft zu steigern und eine Präzisierung der Abgrenzung, wann ein Abfall verwertet und wann er beseitigt wird, vorzunehmen.
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Besser als die Kommunen
Analyse der aktuellen Situation von Matthias Raith, BDE-Hauptgeschäftsführer
Die aktuelle Arbeit des BDE steht im Zeichen der Krise. Wo immer es uns möglich ist, fordern wir die konsequente Veränderung der Rahmenbedingungen, die unsere Mitgliedsfirmen für die Aufrechterhaltung und Absicherung der völlig unerwarteten Verschlechterung ihres täglichen Geschäftes brauchen.
Gerade jetzt müssen wir kommunale Begehrlichkeiten zur Verstaatlichung mit aller Entschiedenheit zurückweisen. Es ist schon schmerzlich genug, wenn sich der Staat bei Banken und vielleicht auch bei Autobauern engagieren und darüber seine Kernaufgaben vernachlässigen muss. Dort muss er gegen alle Regeln unserer freiheitlichen Wirtschaftsverfassung mit ungeheuren Steuermitteln unfähige und weglaufende Unternehmer ersetzen. In der Entsorgungswirtschaft ist das anders: hier herrscht funktionierender Wettbewerb. Unsere Unternehmen geben weiß Gott keinen Anlass, ihre langjährige gute Arbeit mit allen Innovationen und enormen Investitionen zu beenden und den Kommunen zu überlassen.
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BDE-Aktivitäten
BDE-Blitzumfrage: Umsätze sinken, Investitionen gehen zurück, Arbeitsplatzabbau droht
23.03.2009 - Entsorgungsbranche im Sog der Wirtschaftskrise - Vollständige Auswertung der BDE-Blitzumfrage
Vor dem Hintergrund der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise rechnet die große Mehrheit der privaten deutschen Entsorgungsunternehmen mit einer gravierenden Verschlechterung der Geschäfte im laufenden Jahr. Eine vom Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) im März 2009 durchgeführte Blitzumfrage ergab, dass mehr als 90 Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie der großen Konzerne stagnierende (18,9 Prozent), leicht rückläufige (32,5 Prozent) oder sogar stark rückläufige Umsätze (39,2 Prozent) erwarten. Lediglich knapp ein Zehntel aller Unternehmen (9,4 Prozent) erhofft sich ungeachtet aller Widrigkeiten steigende Umsätze.
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Wirtschaftskrise und Bundestagswahl: BDE stellt Parteien auf den Prüfstand
04.03.2009 – Vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise und der im Herbst 2009 anstehenden Bundestagswahl lud der BDE am 4. März 2009 Abgeordnete aller fünf im Bundestag vertretenen Parteien zu einem Parlamentarischen Abend ein. Anliegen war es, Antworten auf Fragen zu erhalten, die die Branche bewegen: Was kann die Entsorgungswirtschaft von den Parteien nach der nächsten Bundestagwahl erwarten? Welche Veränderungen oder gar Verbesserungen sind in den einzelnen Parteiprogrammen vorgesehen? Weshalb ist die Entsorgungsbranche bei der Auflage des Konjunkturpaketes völlig leer ausgegangen? Welche Ideen haben die Parteien, den Unternehmen der Entsorgungs- und Kreislaufwirtschaft in der aktuellen Krise zu helfen?
Nicht auf jede Frage gab es letztlich klare Antworten. Einig waren sich die Vertreter aller Parteien aber zumindest in der Formulierung eines Branchenzieles: Deutschland braucht eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle und funktionierende Kreislaufwirtschaft. Unterschiedliche Auffassungen herrschen jedoch über den Weg dorthin. Sie reichen vom eindeutigen Bekenntnis zum freien Markt bis zur Forderung nach einem Primat des kommunalen Entsorgers bei der Hausmüllabfuhr.
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TV- und Audio-Rückblick
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Der Preis des Mülls Das ProSieben Wissensmagazin "Galileo" informiert in einem Beitrag am 19. Juni 2009 über den Preis des Mülls. (Beitrag ansehen) |
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Entsorga-Enteco 2009 |
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Stadtgespräch Wirtschaft 02.04.2009, TV-Berlin - Müllentsorgung wird teurer, ja muss teurer werden. Warum das so ist, darüber spricht TV-Berlin-Moderator Peter Brinkmann im “Stadtgespräch Wirtschaft” mit Peter Kurth, Präsident des BDE. Beitrag ansehen (1. Teil | 2. Teil) |
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Die Rätsel des Alltags - gelöst in den Sachgeschichten Wie funktioniert eigentlich Bioabfall- und Kompostverwertung? Das beantwortet ein Beitrag aus der erfolgreichen WDR-Kinderserie "Die Sendung mit der Maus" (Beitrag ansehen) |
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RBB-Info-Radio: “Entsorgungsbranche im Umbruch” |
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Müll - Das Gold von morgen? 21.07.2008, 3sat; Sendung hitec - Die Abfälle unserer Konsumgesellschaft werden gesammelt, getrennt, verwertet oder vernichtet. 330 Millionen Tonnen Müll pro Jahr allein in Deutschland. Lange galt Müll als Problem. Heute ist Deutschland Recycling-Weltmeister. Der TV-Beitrag zeigt, wie aus Müll begehrte Sekundärrohstoffe werden. Sendung ansehen |











